Eine dokumentierte Diagnose
Beispiel eines Radondiagnoseberichts
In einem 2007 erbauten Haus in La Chaux-du-Milieu wurde vom 12. bis 18. Dezember 2018 gemessen. Dieses anonymisierte Beispiel zeigt die Ergebnisse und die von Robert Gaisch vorgeschlagenen Massnahmen.
Meine Situation beschreiben| Raum | Geschoss | Radon (Bq/m³) |
|---|---|---|
| Westlicher Keller | −1 | 1 300 ± 130 |
| Treppenfuss | −1 | 930 ± 90 |
| Mittlerer Keller | −1 | 180 ± 20 |
| Östlicher Schutzraum | −1 | 100 ± 10 |
| Westliches Schlafzimmer | 0 | 730 ± 70 |
| Wohnzimmer | 0 | 650 ± 60 |
Werte und Unsicherheiten aus dem Bericht. Sie gelten nur für dieses Gebäude und diesen Zeitraum.
Was die Diagnose zeigt
Der Bericht nennt den westlichen Keller als Hauptquelle und beschreibt eine Ausbreitung in die Räume des darüberliegenden Geschosses. Unter den nicht unterkellerten Bereichen sind weitere Eintrittsstellen möglich.
Die vorgeschlagenen Ansätze
- Im westlichen Keller einen Unterdruck erzeugen und Luftwege zu den anderen Räumen begrenzen.
- Einen Radonbrunnen unter der Bodenplatte einbauen; seine Wirkung hängt unter anderem von der Durchlässigkeit unter dem Gebäude ab.
Was anschliessend zu prüfen ist
Das Dokument stellt Optionen vor, jedoch keine Ergebnisse nach den Arbeiten. Die Lösung muss auf das Gebäude abgestimmt und ihre Wirksamkeit anschliessend durch Kontrollmessungen geprüft werden.
Zu diesem Beispiel
Bearbeitung des Berichts von Robert Gaisch zur Messkampagne im Dezember 2018. Stundenkurven, Pläne und frühere Richtkosten werden nicht wiedergegeben.